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	<title>Kommentare zu: Streitfall Gesundheit: Staat gegen Bürger und Ärzteschaft</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 09 Jan 2012 11:48:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Krankheitsweg &#187; Re: Das Recht auf unbegrenzte Dummheit! - Dieser Klick schadet ihrer Gesundheit</title>
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		<dc:creator>Krankheitsweg &#187; Re: Das Recht auf unbegrenzte Dummheit! - Dieser Klick schadet ihrer Gesundheit</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 20:01:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gesundheite immer noch das Gefühl, dass die meisten Gesetze in unserer &gt; Demokratie sehr wohl einen Sinn haben. Das stimmt. Allerdings handelt es sich dabei meiner Meinung nach ausschließlich um diejenigen Gesetze, die verhindern sollen, dass jemand anderer geschädigt wird (z.B. dass Mord, Körperverletzung, Diebstahl usw. verboten ist). Gesetze gegen &#8220;opferlose&#8221; Straftaten (wie z.B. Drogenkonsum) sind für mich jedoch eine ungerechtfertigte Einmischung des Staates in die Privatsphäre des Einzelnen. (Um doch noch beim Ursprungsthema zu bleiben - wie es bei den Medikamenten aussieht, weiß ich nicht - macht sich da nur der Anbieter strafbar oder auch der Käufer?). Daran rettet für mich auch das Argument der Folgekosten für die Gesellschaft nichts - dann eben Krankenversicherungsleistungen und ähnliches für diese Leute deutlich einschränken (schließlich wird ja auch Schadenersatz durch Fahrlässigkeit gemindert), aber nicht hinter jeden Bürger den Staat als &#8220;Anstandswauwau&#8221; stellen. Was mich an diesem Argument so stört, ist, dass es eine Sichtweise voraussetzt, in der der Bürger praktisch &#8220;Eigentum&#8221; des Staates ist. Er darf nichts tun, was seinen &#8220;Wert&#8221; für den Staat mindert. Meiner Ansicht nach sollte nicht der Bürger für den Staat da sein, sondern der Staat für den Bürger, und dazu gehört für mich auch, dass jeder Bürger sagen können dürfte: Ich will nichts von diesem Staat (= keine Leistungen), dafür möchte ich auch von diesem Staat in Ruhe gelassen werden (= keine Einmischung in den privaten Bereich), solange ich nichts tue, das jemand anderem schadet. Natürlich, wenn sich jemand mit Drogen oder Medikamenten seinen Körper erst ruiniert, und dann soll die Krankenversicherung dafür aufkommen, ihn wieder zusammenzuflicken, ist das nicht in Ordnung. Aber muss deshalb gleich alles unter Strafe gestellt werden? Grundsätzlich sollte doch jeder Erwachsene die ausschließliche Verantwortung für sich selbst innehaben. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] gesundheite immer noch das Gefühl, dass die meisten Gesetze in unserer &gt; Demokratie sehr wohl einen Sinn haben. Das stimmt. Allerdings handelt es sich dabei meiner Meinung nach ausschließlich um diejenigen Gesetze, die verhindern sollen, dass jemand anderer geschädigt wird (z.B. dass Mord, Körperverletzung, Diebstahl usw. verboten ist). Gesetze gegen &#8220;opferlose&#8221; Straftaten (wie z.B. Drogenkonsum) sind für mich jedoch eine ungerechtfertigte Einmischung des Staates in die Privatsphäre des Einzelnen. (Um doch noch beim Ursprungsthema zu bleiben &#8211; wie es bei den Medikamenten aussieht, weiß ich nicht &#8211; macht sich da nur der Anbieter strafbar oder auch der Käufer?). Daran rettet für mich auch das Argument der Folgekosten für die Gesellschaft nichts &#8211; dann eben Krankenversicherungsleistungen und ähnliches für diese Leute deutlich einschränken (schließlich wird ja auch Schadenersatz durch Fahrlässigkeit gemindert), aber nicht hinter jeden Bürger den Staat als &#8220;Anstandswauwau&#8221; stellen. Was mich an diesem Argument so stört, ist, dass es eine Sichtweise voraussetzt, in der der Bürger praktisch &#8220;Eigentum&#8221; des Staates ist. Er darf nichts tun, was seinen &#8220;Wert&#8221; für den Staat mindert. Meiner Ansicht nach sollte nicht der Bürger für den Staat da sein, sondern der Staat für den Bürger, und dazu gehört für mich auch, dass jeder Bürger sagen können dürfte: Ich will nichts von diesem Staat (= keine Leistungen), dafür möchte ich auch von diesem Staat in Ruhe gelassen werden (= keine Einmischung in den privaten Bereich), solange ich nichts tue, das jemand anderem schadet. Natürlich, wenn sich jemand mit Drogen oder Medikamenten seinen Körper erst ruiniert, und dann soll die Krankenversicherung dafür aufkommen, ihn wieder zusammenzuflicken, ist das nicht in Ordnung. Aber muss deshalb gleich alles unter Strafe gestellt werden? Grundsätzlich sollte doch jeder Erwachsene die ausschließliche Verantwortung für sich selbst innehaben. [...]</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.doc-sarah-schons.de/blog/2008/05/streitfall-gesundheit-staat-gegen-burger-und-arzteschaft/comment-page-1/#comment-321</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2008 10:43:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Sarah!

Es kann noch so viele Sendungen, Ulmer-Papiere und andere Bemühungen seitens der Politik oder der Ärzteschaft geben, so lange das Volk nicht erreicht wird und Exempel statuiert werden, verrauchen die Aktivitäten. Über 27 Jahre engagiert sich bspw. das Zentrum zur Dokumentation für Naturheilverfahren e.V. (ZDN) für ein neues Bewusstsein. Die Mitglieder sind Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und vor allem Betroffene/Patienten. Nur die Masse kann die Politik und die verkrusteten Strukturen aufbrechen. Wie erklärte Helmut Schmidt im Gespräch mit Maischberger die Aktion &quot;autofreier Sonntag&quot; Mitte der 70er? Man hat über Monate vorher die Ölkrise diskutiert, Warnungen ausgesprochen, viele Fernsehsendungen ausgestrahlt...das Volk wurde nicht erreicht. Erst, als das Verbot am 25. November 1973 ausgesprochen wurde, das Auto nicht benutzen zu dürfen, gelang es, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Fazit: Nachhaltige öffentliche Kampanien, Zusammenschluss von Aktiven mit konsequenten Denk- und Handlungsaktivitäten! Da muss man auch die eine oder andere rehtliche Auseinandersetzung in Kauf nehmen, um nicht gekauft zu werden.

Liebe Grüße,

Marcus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sarah!</p>
<p>Es kann noch so viele Sendungen, Ulmer-Papiere und andere Bemühungen seitens der Politik oder der Ärzteschaft geben, so lange das Volk nicht erreicht wird und Exempel statuiert werden, verrauchen die Aktivitäten. Über 27 Jahre engagiert sich bspw. das Zentrum zur Dokumentation für Naturheilverfahren e.V. (ZDN) für ein neues Bewusstsein. Die Mitglieder sind Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und vor allem Betroffene/Patienten. Nur die Masse kann die Politik und die verkrusteten Strukturen aufbrechen. Wie erklärte Helmut Schmidt im Gespräch mit Maischberger die Aktion &#8220;autofreier Sonntag&#8221; Mitte der 70er? Man hat über Monate vorher die Ölkrise diskutiert, Warnungen ausgesprochen, viele Fernsehsendungen ausgestrahlt&#8230;das Volk wurde nicht erreicht. Erst, als das Verbot am 25. November 1973 ausgesprochen wurde, das Auto nicht benutzen zu dürfen, gelang es, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Fazit: Nachhaltige öffentliche Kampanien, Zusammenschluss von Aktiven mit konsequenten Denk- und Handlungsaktivitäten! Da muss man auch die eine oder andere rehtliche Auseinandersetzung in Kauf nehmen, um nicht gekauft zu werden.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Marcus</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.doc-sarah-schons.de/blog/2008/05/streitfall-gesundheit-staat-gegen-burger-und-arzteschaft/comment-page-1/#comment-319</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2008 09:24:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.doc-sarah-schons.de/blog/?p=339#comment-319</guid>
		<description>Bin sehr gespannt auf die Sendung. Und noch gespannter, wann die Menschen hier im Land endlich wachwerden. Es sollte ein Volksbegehren gegen Schmidt, Merkel und &amp; Co geben, statt immer nur alles auf die Leistungserbringer = Ärzte und andere Gesundheitsschaffende abzuwälzen. Diese “Gesundheitsreform” gehört verboten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin sehr gespannt auf die Sendung. Und noch gespannter, wann die Menschen hier im Land endlich wachwerden. Es sollte ein Volksbegehren gegen Schmidt, Merkel und &amp; Co geben, statt immer nur alles auf die Leistungserbringer = Ärzte und andere Gesundheitsschaffende abzuwälzen. Diese “Gesundheitsreform” gehört verboten!</p>
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