Das Weber-Beckmann-Virus

15. Juni 2007 – 14:19

Blog Science beherrscht die unermüdliche Generation Blogger Autorin aka Morgaine wie keine Zweite und als Science Blog hat sich heute die geschätzte Eugene Faust erneut in den Dienst der Wissenschaft gestellt.

So auch ich und die Doc Blog Dogs…

Heute berichte ich über ein unglaublich kontagiöses (ansteckendes) Virus: Das Weber-Beckmann-Virus (WBV).

Ätiologie / Epidemiologie:
Erstmalig trat es 1998 hier in Deutschland auf. Seither grassiert es mit zunehmender Häufigkeit. Dafür hat es 2007 sogar einen Preis bekommen.
Das besondere am WBV ist nicht nur seine Virulenz, sondern die Tatsache, daß es bei jeder erneuten Exposition heftigere Symptome macht und unausweichlich in ein chronisches Stadium übergeht.

Symptome:
Erhöhte Aktivität im gesamten Groß-, Klein- und Stammhirnbereich, stark erhöhte Sinneswahrnehmung, Exzitationen der gesamten Muskulatur (bevorzugt Bauch, Gesicht und Rachenraum) bis hin zu schweren konvulsivischen Attacken (Krämpfe), Atemnot, übersteigerte Emotionalität bis hin zur Hysterie, Schweißausbrüche – und nach Abklingen dieser akut Symptomatik endorphinüberschwemmte Erschöpfung.
(Nein, ich schreibe hier nicht über meine Wechseljahre)

Risikogruppen:
Das WBV ist grundsätzlich für jede/n gefährlich.
Besonders gefährdet sind weltoffene, musikalische, denkfähige Kulturgourmets mit Sinn für´s Schräge und Hang zur Empathie.

Kasuistik:
Ich habe mich heute ganz furchtbar infiziert – in der legendärsten Kultureinrichtung dieser Stadt: dem Düsseldorfer kom(m)ödchen. Danke, Kay S. Lorentz – das war nötig! Und besonderes Danke an meine liebe Freundin Simone, die mich in die WBV-Expostion führte.

Blog Doc sitzt hier glücklich und erfüllt mit Halsweh, Muskelkater und einer Zunahme an Falten der mimischen Muskulatur, die mich um noch mehr Jahre gealtert erscheinen läßt. (Doc Blog Dogs haben mich dennoch wiedererkannt bei meiner Rückkehr nach Avalon – treue Seelen…)
Und forscht:

Therapie:
Keine bekannt. Hier gilt es, den homöopathischen Grundsatz zu verfolgen „similia similibus curentur“:
Ich empfehle daher Kurz Vor Unendlich und Ausversehnsucht – ein neues Therapeutikon wurde gerade vor 3 Tagen in Produktion gegeben (Good news: ich bin auf der „pre-order-list“ )

Und nun:
ich möchte, daß sich alle geschätzten Blogleser kontaminieren!
Das WBV ist nämlich ein Glücksvirus !!!

Ansteckung kann auch über die genannten Therapeutika erfolgen, besser jedoch ist der Direktkontakt. Die nächsten Erscheinungsorte und alle notwendigen Hintergrund-Infos sowie Bilder und virologisches Material sind hier auf der WBV homepage zu finden, ganz Eilige können auch über die Rubrik „Kontakte“ der site zur Direktbuchung übergehen.

Und wer bis jetzt keinem der links gefolgt ist: Christiane Weber und Timm Beckmann, hochbegabte und professionelle Erfinder des WBV, haben den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson und Musik 2007 mehr als verdient. und deswegen auch bekommen.
(Müßte deretwegen jetzt Großkunstpreis heißen.)

Ich hab heute das neue Programm „Du mich auch“ gesehen – HINGEHEN! ANSTECKEN LASSEN!

Verwandtes:

  1. Ein Kommentar zu “Das Weber-Beckmann-Virus”

  2. just me

    ich werde mich heute Abend infizieren! 🙂 und berichten, wie es war….

    geschrieben von just me am 01. Mai, 2008

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