CODEX ALIMENTARIUS Vol. IV – China Blue(s)

10. Juli 2007 – 15:15

„Ach was muß man doch von bösenInternational Decade of Nutrition
Menschen hören oder lesen“
neuerdings recht oft Chinesen…

Während „Verbraucherschutz“ als Tarnung und der „Codex Alimentarius“ als entsetzliche gesetzliche Grundlage uns in trügerischer Sicherheit wiegen, treibt der Markt der Nahrungs- und Arzneimittelkartelle (Originalartikel bei FTD) ja dolle Späße:

Tod aus der Tube

Giftige Zahnpasta aus China sorgt in den USA für Aufregung. Der Skandal ist kein Einzelfall: Die Lieferketten rund um den Erdball sind oft kaum noch zu durchschauen…
(…)
Nun lauert die Bedrohung auch in den amerikanischen Regalen – und die Behörden schlagen Alarm. Denn Colgate ist kein Einzelfall. Er führt drastisch vor Augen, wie komplex und undurchsichtig die Zulieferketten für Lebensmittel, Konsumgüter und Medikamente in den vergangenen Jahren geworden sind. „Vielen war bislang gar nicht bewusst, dass Essen und Arzneimittel bisweilen ganze Irrwege von der anderen Seite des Globus hinter sich haben“, sagt Michael Hansen, Chefwissenschaftler für Nahrungsmittelsicherheit bei der Verbraucherschutz-
Organisation Consumers Union.
Der Wert der Nahrungsmittelimporte aus China in die USA ist seit 2003 um 19 Mrd. $ auf 64 Mrd. $ gestiegen. Neben exotischem Obst oder Gemüse stammt inzwischen auch der Großteil von Roh- und Inhaltsstoffen aus dem Ausland – und dort vor allem aus Asien. So stellt China 80 Prozent des weltweiten Verbrauchs an künstlich hergestelltem Vitamin C her.
(…)
Doch selbst bei strengen Kontrollen ist es schwierig, verseuchte Produkte zu identifizieren. „Nach einer Substanz, die normalerweise gar nicht in einem Produkt enthalten sein soll, sucht man natürlich auch nicht“, sagt Alexander Filz, Sprecher der schweizerischen DSM Nutritional Products. Zum Beispiel nach Diethylenglykol in Zahnpasta.

Europäische Konsumgüterhersteller versuchen dennoch, die Verbraucher zu beruhigen: „In Deutschland und Westeuropa haben wir dieses Problem nicht, weil die Handelsstrukturen anders sind“, heißt es etwa bei Nivea-Produzent Beiersdorf. Handelsketten kauften die Waren entweder direkt bei den Herstellern oder bei autorisierten Distributoren. Auch eine Sprecherin von Unilever beschwichtigt: „Ich glaube nicht, dass Edeka auf dem Spotmarkt Zahnpasta kauft.“ Unilever selbst arbeite nur mit zertifizierten Zulieferern in China zusammen, einmal im Jahr würden die Betriebe überprüft.

(Hervorhebungen von mir).

Global Health FreedomEs darf so eben NOCH gedacht werden in Täuschland, doch zunehmend droht der böse Wolf… this is not America?!

Gutes Beispiel aus USA: Dr. Rima Laibows Bewegung:

Codex – Protect health freedom from Codex Alimentarius. Website contains information, resources, and calls to action.

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