AIDS – Afrika & Annie Lennox

24. Februar 2008 – 09:11

Afrika, zunehmend gerne Südafrika, ist ja ein beliebtes Reiseziel der EU-Kolonialisten. Als HIV-Behandlerin der ersten Stunde (auch schon mehr als 25 Jahre her) teile ich den kritischen Blick von Annie Lennox auf die Situation dort. Ihr Engagement für, mit und in SING ist so beachtlich wie ehrlich. Die Not der Menschen in den sogenannten Drittländern – insbesondere der Frauen und Kinder – ist eine ganz andere, als wir uns das hier in den saturierten Industrieländern ausmalen können.

MESSAGE FROM ANNIE LENNOX 14.01.08

HIV/Aids remains one of post Apartheid’s biggest socio economic and political challenges. One that has the potential to undermine all other transformation gains made since 1994.
More than 1000 people are infected by HIV every day.

1000 people die from Aids related causes every day

Of the 1,000,000 South Africans who urgently need ARV’S, only 200,000 are receiving them.

10% of South African youth aged 15-24 are HIV+. Young women comprise 77% of this figure.

There is a clear connection between violence against women and HIV/Aids in South Africa.

Get involved with

Verwandtes:

  1. 5 Kommentare zu “AIDS – Afrika & Annie Lennox”

  2. Gunilla

    zum thema gewalt und south africa bin ich damals in einem forum auf eine seite aufmerksam geworden, ich wusste bis dato nicht, daß sowas auf dem markt ist, aber sieh selbst:

    http://www.rapestop.net/faq/index.asp

    geschrieben von Gunilla am 24. Feb, 2008

  3. Till

    25 Jahre. Wow schon so lange her? GRID, HTLV III usw. Wir haben damals die ersten epidemiologischen Studien gemacht. Bestürzend, wie die Teilnehmer nach und nach ausgeschieden sind.

    geschrieben von Till am 24. Feb, 2008

  4. Doc Sarah

    @ gunilla: beklagenswert, das sowas ersonnen werden muss, weil die xy ihre triebe nicht im griff haben.. aber das ist ja alter tobak..

    @ till: ja, das ist alles sooo lang her – und dennoch wird in der kollegen wie patienten betroffenen welt wenig drüber gewußt. die lernkurve verläuft sehr flach in der „allgemeinbevölkerung“. viel zu flach. denn hier muß sich ja keiner über die entsprechende versorgung gedanken machen.
    ich hab damals viele freunde verloren – aber ich hab heute noch patienten „der ersten stunde“.

    @ all: jetzt werd ich deutlich: hiv in den industrieländern ist eine (vermeidbare!) wohlstandskrankheit. hiv in den drittländern ist eine notstandskrankheit.

    geschrieben von Doc Sarah am 25. Feb, 2008

  1. 2 Trackback(s)

  2. Mai 24, 2009: SING again - AIDS and Africa and Annie Lennox Vol. II | Doc Blog
  3. Dez 19, 2009: Doc Blog Dogs Favourites Vol.XI – 1000 beautiful things | Doc Blog

Kommentar schreiben