Naomi Klein und die Schock-Strategie

3. März 2008 – 21:38

Eine Reverenz an eine der Gallionsfiguren der aktuellen Globalisierungskritik: Naomi Klein.

Bekannt wurde die kanadische Publizistin und Literaturwissenschaftlerin im Jahr 2000 mit ihrem Buch No Logo!. Das Buch Die Schock-Strategie aus 2007 hatten wir ja hier schon vorgestellt.

Das bemerkenwerte Video zum Thema:

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Der SPIEGEL berichtete im September vorigen Jahres über die

KAPITALISMUSKRITIKERIN KLEIN
„Die Räuberbarone kommen zurück“
Eine Konzernkritikerin legt nach: In ihrem neuen Buch stellt die „No Logo“-Autorin Naomi Klein den Kapitalismus als brutales Regime dar, das nach Kriegen, Schocks und Krisen besonders gut funktioniert. Im SPIEGEL-Gespräch verteidigt sie ihre Thesen und spricht über „demokratischen Sozialismus“.

Aktuell berichtet der SPON in einer „Nahaufnahme“ über die

DIE CHARMANTE PROVOKATEURIN
Ihre gesellschaftskritischen Bestseller „No Logo“ und „Die Schock-Strategie“ haben die kanadische Wissenschaftlerin Naomi Klein zum Star der Anti-Globalisierungs-Bewegung gemacht – mit begeisterten Fans und erbitterten Feinden.

Schon „No Logo“, eine Untersuchung der Markenkonsumkultur, war Gesellschaftskritik auf ökonomischer Grundlage, und Kleins aktuelles Buch „Die Schock-Strategie“ ist nun eine Art Parallelgeschichte der vergangenen 30 Jahre, die nachzuweisen versucht, dass neoliberale Regierungen zielstrebig die Verwirrung und Lähmung ausgenutzt haben, in die Länder nach politischen oder wirtschaftlichen Krisen oder auch Naturkatastrophen verfallen. In diesen Krisenphasen werde, etwa derzeit im Irak, schnell das kapitalistische Wirtschaftssystem in seiner reinsten Form durchgepaukt, eine „Schockbehandlung“, ehe die Bevölkerung wieder die Kraft habe, sich dagegen zu wehren.

Ihrer Argumentation kann ich mich durchaus anschließen. Wie seht Ihr das?!

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