Die Krise in „vernünftig“…

4. Dezember 2008 – 22:58

Eigentlich wollte ich ja Christiane Amanpour, einer meiner persönlichen Heroinen, hier noch ein paar Blogtage länger die Aufwartung machen.

Aber aus aktuellem Anlass kann ich jetzt gar nicht anders, als auf den via Robert Basic im basicthinking blog gefundenen Artikel aus der Zeit hinweisen, der bitte im Kontext mit Stresstoys Appell „Geh Einkaufen“ zu sehen ist.

Sagt mir, wo der Zaster ist, wo ist er geblie-hie-ben….

Die Finanzkrise hat riesige Vermögen vernichtet. Doch die Milliarden sind nicht verschwunden – sie werden gerade neu verteilt. Eine Spurensuche bei amerikanischen Baufirmen, deutschen Bankmanagern und chinesischen Investoren

Prof. Max Otte:

Er gab dem Buch den Titel Der Crash kommt. Es erschien im Frühjahr 2006, verkaufte sich ordentlich, wurde aber kein Bestseller. Dann kam der Crash. Seitdem ist Otte der Mann, der alles wusste. Sein Buch hat sich bislang 200.000-mal verkauft. Demnächst erscheint die chinesische Ausgabe.

Wo das Geld geblieben ist? Otte denkt nach. Dann sagt er: »Wenn Sie wissen wollen, wohin das Geld geflossen ist, müssen Sie zuerst nach Amerika fahren, in die Vororte der großen Städte. Sie müssen sich die Häuser ansehen.«

Zitate aus dem Artikel in der Zeit

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Verwandtes:

  1. Ein Kommentar zu “Die Krise in „vernünftig“…”

  2. marion

    tja, wo ist der zaster? man kann auch gerne an die spanische küste fahren, die schon zu 80% mit appartment-komplexen zugeballert ist, in denen keiner wohnt. schon mal gar keine spanier. ist zwar ihr land, aber für die meisten ist das nämlich zu teuer.
    wie sagte der kommentator in „let´s make money“ (übrigens sehr empfehlenswert in diesem zusammenhang): „falls sie in einen immobilien-fond investiert haben, steckt ihr geld höchstwahrscheinlich in einer dieser wohnungen.“ meist ist in unmittelbarer nähe ein chicer, grüner golfplatz, auf dem niemand spielt. der ist deshalb da, weil er den wert einer immobilie ungemein steigert und deshalb so grün, weil er mit zig millionen litern wasser gespeist wird. das war übrigens noch eine der harmloseren und blutigen absurditäten des globalen geldstroms. http://www.letsmakemoney.at/
    als der abspann des besagten film lief, war´s totenstill im kino und niemand stand auf. vielleicht ging´s den anderen ähnlich wie mir, weil ich ohmächtig dachte: was mach ich jetzt mit diesem wissen??
    im vergleich dazu ist mein freelancer-steuer-frust zwar ein echtes ponyhof-problem, aber sehr präsent. was ich jetzt damit mache? keine ahnung. ach ja, jetzt fällt´s mir ein: einkaufen :-/

    geschrieben von marion am 05. Dez, 2008

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